Hemden-Glossar: Buchstabe K
Alle Fachbegriffe rund um Hemdenstoffe, Schnitte, Kragen und Maßanfertigung mit dem Anfangsbuchstaben K im hemdwerk Glossar.
Karos sehen immer modisch aus und sind äußerst vielfältig – egal ob für Home-Deko oder in der Bekleidungsmode. Dabei sind sie eigentlich als reiner Futterstoff viel zu schade. Ob Vichy-Karo, Schotten-Karo oder Karostoffe aus Flanell, die Auswahl der Varianten ist riesig.
Besondere Form der Rückenpartie bei Hemden. Eine auffällige Falte in der Rückenmitte sorgt für viel Bewegungsfreihet. Eher eine feinere Variante der Rückenpartie.
Klassischer gerader Kragen, die Weite ist normal. Gebräuchlichste Kragenform.
Der Kläppchenkragen (ebenfalls ein Stehkragen) reicht in der Höhe etwa bis zur Hälfte des Halses, seine kurzen Kragenschenkel sind nach vorne geklappt und werden in der Regel von einer Schleife oder Fliege verdeckt. Er wird nur bei besonders festlichen Gelegenheiten in Verbindung mit einem Frack oder Smoking getragen.
Die höchste Stufe der chemischen Behandlung - quasi die Steigerung von bügelfrei. Knitterfrei ausgerüstete Hemden verknittern beim Tragen kaum und behalten so lange einen guten optischen Eindruck. Alternativ werden knitterfreie Stoffe mit einem hohen Anteil an Kunstfasern hergestellt.
Der Knopf ist neben dem Reissverschluss die wohl gängigste Verschlussmethode in Verbindung mit einem Knopfloch. Die Materialien reichen von Perlmutt, Glas, Holz, Horn, Leder, Metall bis hin zu Kunststoff.
Die Knopfleiste ist in der Regel ein gefütterter Textilstreifen, der die Knöpfe des Hemdes aufnimmt. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Knopfleisten: der glatten französischen, der aufgesetzen und der verdeckten Knopleiste. Bei Herrenhemden und Damenblusen sind die Löcher am unteren Vorderteil angebracht und die Knöpfe am darüberliegenden. Es gibt mehrere Formen: Die aufgesetzte Knopfleiste hat eine nachträglich angenähte Stoffbahn. Diese Variante ist die meist verbreitete Form. Man kann diese gut mittels Kontraststoff individualisieren. Bei der glatten Variante werden die Knopflöcher direkt eingesetzt. Diese Form wirkt etwas eleganter und feiner. Bei der verdeckten Knopfleiste wird das Vorderteil so umgefaltet, dass die Löcher ganz verdeckt sind. Die Hemdknöpfe sind somit nicht sichtbar. Diese Hemden werden eher für festliche Anlässe verwendet. Mit leichter Abwandlung können so auch eigene Steckknöpfe für formelle Anlässe verwendet werden.
Ein Knopfloch ist ein Schlitz im Stoff, der durch eine Schutznaht nicht einreißen kann. In Verbindung mit den dazugehörigen Knöpfen wird das jeweilige Kleidungsstück verschlossen. Knopflöcher werden ja nach Bedarf vertikal oder horizontal genäht. Knopflöcher und die dazu gehörenden Knöpfe liegen meist gegenüber. Man findet sie z.Bsp. an Sakkos, Hemden, Hosen, Blusen und Jacken.
Bezeichnung für Rückenteil s. Goller.
Eine Variante der Sportmanschette ist die sogenannte Kombimanschette. Diese hat einen angenähten Knopf sowie gegenüber liegende Knopflöcher, damit sie auch mittels Manschettenknöpfen getragen werden kann.
Im Gegensatz zur Maßanfertigung wird ein mehr oder weniger repräsnetativer Querschnitt aus Körpermaßen ermittelt. Davon leitet man Standard-Konfektionsgrößen für Herrenhemden / Oberbekleidung ab.Im Falle von Hemden orientiert man sich an der Kragenweite / Halsweite und gibt pro Hemdgröße jeweils einen Zentimeter Schulterbreite bei. Die Hemdlängen ändern sich gar meistens erst alle drei Hemdgrößen. Weitere Informationen:
Die Konfektionsgröße, auch Kleidergröße oder Kleidungsgröße, ist die unterschiedliche Größe moderner Bekleidung (Konfektion), die sich nach der unterschiedlichen Körpergrößen der Träger richtet. Das Größensystem unterscheidet sich bei Männern und Frauen. Des Weiteren wird zwischen europäischen und amerikanischen Größen unterschieden.
Ein Konfektionshemd wird im Gegensatz zu einem Masshemd nicht individuell angefertigt, sondern nach den geltenden Konfektionstabellen eines Landes. Dabei werden in der Regel Größen wie S, M, L und XL verwendet bzw. die Halsweite des Trägers in cm. Die übrigen Maße werden dabei nach einer festgelegten Maßtabelle bestimmt.
Der Kontrastkragen ist ein Kragen, der meist aus einem Stoff gefertigt wird, der in starkem Kontrast zum Grundstoff des Hemds steht (z.B. cremefarbener Kragen zu violettem Hemd), s. Winchesterkragen.
Das Wort Kostüm bezeichnet in der Mode eine Damenkleidung, bestehend aus Rock und Jacke.
Man unterscheidet grundsätzlich den Umlegekragen und den Stehkragen. Der Stehkragen ist die ältere Version und ist ein steifer Kragen der aufrecht um den Hals steht. Der Umlegekragen ist die geläufigste Variante und es gibt ihn in vielen Formen. Die meistgetragenen Formen sind unter anderem: der Kentkragen, Button-Down-Kragen, Frackkragen, Tab-Kragen, Button-Under-Kragen, Nadel- (Picadilly) Kragen und der Haifisch-Kragen. Früher konnte man oft den Kragen abnehmen. Dies hatte zum Vorteil, dass er separat gewaschen werden konnte. Dies rentiert sich heute aufgrund der zunehmend industriellen Fertigung und der daraufhin gesunkenen Preise nicht mehr. Der Kragen erhält eine Einlage die in verschiedenen Stärken bemessen wird. Zusätzlich verstärken Kragenstäbchen noch den Flügel. Diese können aus verschiedenen Materialien bestehen und entweder fest eingenäht oder entnehmbar integriert werden.
Standard heutzutage ist, dass eine Krageneinlage die Form vorgibt, ein nachträgliches Stärken entfällt. Sie kann in unterschiedlicher Stärke bemessen werden, man unterscheidet „weich, mittel/normal, hart, sehr steif“. Einlagen werden normalerweise geklebt, können aber auch lose verarbeitet oder eingenäht werden.
Kragennadel sind Accessoires welche als elegant gelten und sehr gut für besonderen Anlässe geeignet sind. Kragennadeln kommen z.B. bei dem eher seltenen Picadilly-Kragen zum Einsatz.
Ein gut verarbeitetes Oberhemd hat zur Verstärkung des Kragens sogenannte Kragenstäbchen. Diese können aus Kunststoff oder auch Metall gefertigt sein. Besonders edle Herrenhemden haben Schlitze im Kragen, die es ermöglichen die Kragenstäbchen vor dem Waschen herauszunehmen.
Die Länge der Halsweite wird von der Mitte des Knopfloches bis zur Mitte des Knopfes gemessen.
Die Krawatte als Herren-Accessoire wird zu einem Hemd um den Hals gebunden getragen. Ihre Entstehungsgeschichte ist noch nicht ganz geklärt, rührt aber sicherlich von Halstüchern her, die bereits im alten China zur Tracht besser gestellter Bürger gehörte. Zum Krawattenbinden gibt es unzählige verschiedene Techniken. Davon sind etwa drei bis vier im täglichen Gebrauch. Seidenkrawatten in exzellenter Qualität finden Sie bei www.krawattenwerk.de Krawatten Seindenkrawatte
Nach den theoretischen Physikern Thomas Fink und Yong Mao gibt es rein rechnerisch 85 Wege eine Krawatte zu binden. Ästhetischen Anforderungen genügen allerdings nur 13 davon.
Krempelärmel bezeichnet eine bestimmte Ärmelform, die umgeschlagen und aufgekrempelt getragen wird. Dazu wird diese häufig mit einem Riegel fixiert, der angeknöpft wird und das Herunterrutschen verhindert.
Ein Kreppgarn besteht aus überdrehten, mit einander verwobenen, und dadurch gekräuselten Garnen. Die Oberfläche fühlt sich dadurch leicht körnig an, ein Hemd daraus scheint robust (vgl. Seersucker).
Kunstfaser bestehen in der Regel aus Polyester oder Polyamid. Im Materialmix einer Textilie sind sie zuständig für den Feuchtigkeitstransfer nach außen. Darüberhinaus sorgen sie je nach Anteil für optimalen Knitterschutz. Eine Stoffmischung von 80 zu 20 Prozent wird von vielen Hemdenträgern als optimal empfunden. s. Mischgewebe
Ihr Maßhemd können Sie bei Hemdwerk auch mit kurzen Ärmeln bestellen. Ideal für heiße Sommermonate, wenn "Mann" nicht im Sakko schwitzen will. Ein legeres Kurzarm-Hemd empfiehlt sich ebenso als lockeres Freizeithemd. Damit liegen Sie voll im Trend und sind auch im Urlaub stets korrekt angezogen.
deutsch für Twill. Diese Gewebe sind an der diagonal verlaufenden Struktur erkennbar. Verläuft der Grat von links oben nach rechts unten, spricht man von einem S-Grat. Verläuft er von links unten nach rechts oben, ist es ein Z-Grat. Der bekannteste Köper ist Denim/Jeans. Es gibt diverse Varianten, z.B. Fischgrat.
Maß, welches direkt vom Körper des Trägers genommen wird. In der Regel wird dieses zur Erstellung von Maßbekleidung benötigt. Um die Werte zu ermitteln, kommt üblicherweise ein Schneidermaßband zum Einsatz. Es gibt allerdings mittlerweile Methoden, bei der der Körper mittels Laserscan oder auch optischer Technologien vermessen wird.
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